Übungen (15)
Autogenes Training: Schwereübung
Regeneration
Einzelarbeit
Autogenes Training: Der äussere Anstoss (also die Formulierungen) lösen einen inneren Vorgang aus. Dies kann durch Fremd- oder durch Eigensuggestionen geschehen. Nichts wollen – nichts erwarten – nichts tun, nur in sich hineinfühlen und geschehen lassen.
Durchführung: Zur Einstimmung an einem stillen Ort eine sitzende oder liegende Position einnehmen, ruhig ein- und ausatmen und die Augen langsam schliessen. Anschliessend spricht der Trainingsleiter oder jeder Teilnehmer in Gedanken für sich folgende Formulierungen aus:
- „Ich bin ganz ruhig.“ (3-6x)
- „Der rechte Arm ist ganz schwer.“ (3-6x)
- „Ich bin ganz ruhig.“ (3-6x)
- „Der linke Arm ist ganz schwer.“ (3-6x)
- „Ich bin ganz ruhig.“ (3-6x)
- „Beide Beine sind ganz schwer.“ (3-6x)
Zur Rücknahme langsam von 4 auf 0 zählen und die Augen öffnen.
Pro Tn:
1 Weichmatte
Autogenes Training: Wärmeübung
Regeneration
Einzelarbeit
Autogenes Training: Der äussere Anstoss (also die Formulierungen) lösen einen inneren Vorgang aus. Dies kann durch Fremd- oder durch Eigensuggestionen geschehen. Nichts wollen – nichts erwarten – nichts tun, nur in sich hineinfühlen und geschehen lassen.
Durchführung: Zur Einstimmung an einem stillen Ort eine sitzende oder liegende Position einnehmen, ruhig ein- und ausatmen und die Augen langsam schliessen. Anschliessend spricht der Trainingsleiter oder jeder Teilnehmer in Gedanken für sich folgende Formulierungen aus:
- „Ich bin ganz ruhig.“ (3-6x)
- „Der rechte Arm ist strömend warm.“ (3-6x)
- „Ich bin ganz ruhig.“ (3-6x)
- „Der linke Arm ist strömend warm.“ (3-6x)
- „Ich bin ganz ruhig.“ (3-6x)
- „Beide Beine sind strömend warm.“ (3-6x)
Pro Tn:
1 Weichmatte
Lockeres Auslaufen (Ausjoggen)
Regeneration
Gruppenarbeit
Ziel
Kreislauf schrittweise regulieren
Durchblutung aufrechterhalten
Beine nach der Belastung lockern
Übergang von Aktivität zu Regeneration schaffen
Durchführung
Die Gruppe joggt in einem sehr ruhigen Tempo durch die Halle oder im Gelände auf einer flachen Runde. Das Tempo soll so tief sein, dass jederzeit problemlos gesprochen werden kann.
Ablauf
Minute 0–3: Lockeres Joggen
Kleine, entspannte Schritte
Schultern bewusst locker lassen
Hände nicht verkrampfen
Nicht gegeneinander laufen oder überholen müssen
währenddessen locker miteinander reden
Minute 3–8: Variation der Bewegungsform
Jeweils ungefähr 20–30 Sekunden:
normales lockeres Joggen
leichtes Ausschütteln der Arme
langsames Seitwärtslaufen nach links und rechts
Minute 8–10: Bewusstes Gehen und Atmen
Vier Schritte lang einatmen
Vier bis sechs Schritte lang ausatmen
Arme locker mitschwingen lassen
Schultern beim Ausatmen bewusst sinken lassen
Coachinghinweise
„Das Tempo soll sich fast zu langsam anfühlen.“
„Wir wollen den Kreislauf herunterfahren und nicht nochmals einen Trainingsreiz setzen.“
„Lasst die Schritte kleiner werden und versucht, die Beine auszuschütteln.“
Lockeres Footing (aktive Regeneration)
Regeneration
Gemeinsam in der Gruppe
Bewusst kein richtiges Lauftraining daraus machen.
Intensität:
ca. RPE 2–3/10 (1 = sehr leicht, 3 = leicht, 5 = moderat, 7 = hart,10 = maximale Belastung)
→ Man kann sich problemlos unterhalten.
Möglicher Ablauf:
5 Min.
sehr lockeres Einlaufen
10 Min.
lockeres Footing
zwischendurch kleine Bewegungsaufgaben:
grosse Armkreise
Schultern lockern
seitwärts laufen
rückwärts laufen
kurze Mobilisationsbewegungen
5 Min.
Tempo nochmals reduzieren
bewusst auf Atmung und Körpergefühl achten
Wichtig: Nicht „je schneller, desto besser“. Die Teilnehmer sollen am Ende der Bewegungseinheit frischer als vorher sein.
Mobilisationsflow (mobilty flow) Teil 1 - Fliessende Ganzkörpermobilisation
Regeneration
Hocke mit Aufrollen
Ausgangsposition
Etwas breiter als hüftbreiter Stand
Fussspitzen leicht nach aussen gedreht
Knie zeigen in Richtung der Fussspitzen
Gewicht gleichmässig auf beiden Füssen verteilen
Durchführung
6-8 Wiederholungen
Aus dem Stand langsam in eine tiefe Hocke absinken.
Die Fersen bleiben möglichst am Boden.
Die Ellenbogen können die Knie sanft nach aussen führen.
Den Oberkörper zwischen den Beinen aufrichten.
Für 30“ in der Position bleiben.
Anschliessend das Becken anheben und die Beine nur so weit strecken, wie es angenehm ist.
Der Oberkörper bleibt zunächst nach vorne hängen.
Die Hände bewegen sich in Richtung Füsse beziehungsweise Boden.
Danach Wirbel für Wirbel langsam in den Stand aufrollen.
Im Stand die Arme über vorne nach oben führen und den Körper lang machen.
Atmung
Beim Absinken ausatmen
In der Hocke ruhig weiteratmen
Beim Aufrichten einatmen
Beim erneuten Vorbeugen ausatmen
Coachinghinweise
„Die Fersen dürfen sich leicht erhöhen, wenn die Sprunggelenksbeweglichkeit eingeschränkt ist.“
„Die Knie folgen den Fussspitzen und fallen nicht nach innen.“
„Beim Hochkommen nicht reissen. Rollt euch langsam Wirbel für Wirbel auf.“
Einfachere Variante
Die Hocke weniger tief ausführen oder sich mit einer Hand an einer Wand beziehungsweise an einem Partner abstützen.
Seitliche Nackenmobilisation
Ausgangsposition
Aufrechter, lockerer Stand
Knie leicht gebeugt
Schultern tief
Blick geradeaus
Durchführung
3-4 Wiederholungen pro Seite; für eine etwas intensivere Dehnung kann die gleichseitige Hand locker auf den Kopf gelegt werden. Es wird jedoch nicht aktiv am Kopf gezogen.
Das rechte Ohr langsam in Richtung rechte Schulter bewegen.
Die Schulter nicht zum Ohr hochziehen.
Die linke Hand aktiv in Richtung Boden schieben.
Zwei ruhige Atemzüge halten.
Den Kopf kontrolliert zur Mitte zurückführen.
Seite wechseln.
Coachinghinweise
„Die Bewegung findet seitlich statt. Dreht das Gesicht nicht zum Boden.“
„Die Hand liegt höchstens als zusätzliches Gewicht auf dem Kopf.“
„Sobald ein Kribbeln oder ein ausstrahlendes Gefühl entsteht, die Intensität reduzieren.“
Langsame Nackenhalbkreise
Durchführung
3 Wiederholungen pro Richtung; der Kopf wird nicht vollständig nach hinten in den Nacken gelegt.
Das Kinn langsam in Richtung Brustbein führen.
Den Kopf von der Mitte über die rechte Seite bis ungefähr zur rechten Schulter rollen.
Zurück über die Brust zur linken Seite bewegen.
Die Bewegung bleibt in der vorderen Hälfte des Bewegungsradius.
Coachinghinweise
„Stellt euch vor, ihr zeichnet mit der Nasenspitze einen langsamen Halbkreis vor dem Körper.“
„Die Bewegung ist klein und kontrolliert. Behaltet eine langsame Geschwindigkeit bei der Ausführung bei.“
Aktive Mobilisation des unteren Rückens
Ziel
Durch den Gegenzug der Arme entsteht eine aktive Dehnung entlang der Rückenstrecker. Die Übung soll besonders nach langem Tragen oder Gehen entlastend wirken.
Ausgangsposition
Füsse etwa hüft- bis schulterbreit
Knie deutlich gebeugt
Hände umfassen die Fussknöchel
Durchführung
Die Hände ziehen sanft gegen die Beine.
Gleichzeitig wird der obere und untere Rücken bewusst nach hinten geschoben und rund gemacht.
Das Kinn bewegt sich leicht zur Brust.
Die Schulterblätter werden auseinandergezogen.
Zwei bis drei Sekunden in der aktiven Rundung bleiben.
Danach den Rücken wieder verlängern und den Brustkorb leicht anheben.
Nicht stark ins Hohlkreuz gehen.
Coachinghinweis
„Zieht euch nicht mit Kraft nach unten. Drückt den Rücken von den Händen weg und schafft Länge zwischen den einzelnen Wirbeln.“
Pro Teilnehmer:
1 Weichmatte
Mobilisationsflow (mobilty flow) Teil 2 - Dynamischer Bein- und Hüftflow
Regeneration
Ausfallschritt, Hüftbeuger, Quadrizeps und Hamstring
Ausgangsposition
Aus dem Stand einen grossen Schritt mit dem rechten Bein nach vorne machen. Das linke Knie wird kontrolliert auf der Matte abgelegt.
Bewegungsfolge
Nach 2-4 kontrollierten Durchgängen wird die Seite gewechselt.
Position 1: Hüftbeugerstretch
Rechter Fuss steht vollständig auf dem Boden.
Das rechte Knie befindet sich ungefähr über dem Sprunggelenk.
Das linke Knie wird versetzt hinter der Hüfte auf den Boden abgestellt.
Das Becken langsam nach vorne verschieben, ohne ins Hohlkreuz zu fallen.
Den linken Arm nach oben führen und den Oberkörper leicht nach rechts neigen.
10 ruhige Atemzüge halten.
Der Stretch sollte in der linken Hüftbeugermuskulatur spürbar sein
Position 2: Quadrizeps
Linken Unterschenkel anheben.
Den linken Fuss mit der linken Hand greifen.
Ferse langsam in Richtung Gesäss führen.
Knie möglichst nahe beieinander halten.
10 Atemzüge halten.
Falls der Fuss nicht sicher erreicht wird, bleibt die Person im normalen Hüftbeuger-Stretch.
Position 3: Hamstring
Den hinteren Fuss wieder ablegen.
Das Becken nach hinten schieben.
Das vordere rechte Bein zunehmend strecken.
Die rechte Fussspitze kann angezogen werden.
Rücken lang halten und Oberkörper aus der Hüfte nach vorne neigen.
10 Atemzüge halten.
Anschliessend wieder in den tiefen Ausfallschritt zurückkehren und den Ablauf fliessend wiederholen.
Coachinghinweise
„Die Dehnung des Hüftbeugers entsteht über die Beckenposition und nicht über ein extremes Hohlkreuz.“
„Beim Hamstringstretch nicht versuchen, mit der Stirn zum Knie zu kommen. Der Rücken bleibt möglichst lang.“
„Wer nach dem Marsch empfindliche Knie hat, kann die Matte doppelt legen oder die Quadrizepsposition auslassen.“
Hüftmobilisation
Ziel
Das Hüftgelenk wird in mehreren Bewegungsrichtungen mobilisiert. Gleichzeitig werden Rumpf und Beinmuskulatur mobilisiert.
Ausgangsposition
Auf Gesäss absitzen; Füsse vor dem Gesäss platzieren
Durchführung
5 Wiederholungen pro Seite
Beide Beine nach rechts abkippen, sodass beide Knie den Boden berühren
Oberkörper auf rechtem Knie ablegen oder möglichst nahe führen.
Diese Position für 10 Atemzüge halten
Dann Oberkörper über dem rechten Knöchel ablegen oder möglichst nahe bringen
Diese Position für 10 Atemzüge halten
Dann zurück kommen in die Ausgangsposition und Beine auf die andere Seite abkippen
den gleichen Ablauf auf die andere Seite wiederholen
Coachinghinweise
„Stellt euch vor, ihr zeichnet mit dem Oberkörper einen grossen Halbkreis.“
„Das Becken soll sich so wenig wie möglich zur Seite drehen.“
Pro Teilnehmer:
1 Weichmatte
Mobilisationsflow (mobilty flow) Teil 3 - Mobilisation am Boden
Regeneration
V-Sitz
Ausgangsposition
Aufrecht auf der Matte sitzen
Beine weit, aber angenehm öffnen
Kniescheiben zeigen nach oben
Fussspitzen leicht anziehen
Durchführung
2 Durchgänge
Beide Hände vor dem Körper auf dem Boden platzieren.
Den Oberkörper mit langem Rücken langsam nach vorne neigen.
Die Hände schrittweise nach vorne bewegen.
In der individuell möglichen Position ruhig bleiben.
Beim Ausatmen Spannung reduzieren, ohne aktiv nachzudrücken.
Langsam wieder aufrichten.
Im zweiten Durchgang können die Hände nacheinander in Richtung des rechten und linken Fusses geführt werden.
Coachinghinweise
„Die Bewegung beginnt im Becken. Versucht nicht, nur den Rücken rund zu machen.“
„Die Knie dürfen leicht gebeugt werden, wenn die Rückseite der Beine sehr stark zieht.“
Schulter- und Latissimus-Stretch
Ausgangsposition
Aus dem Vierfüsslerstand die Hände weit nach vorne schieben. Das Gesäss bleibt ungefähr über den Knien oder bewegt sich leicht nach hinten.
Variante rechts
Beide Hände etwas nach links bewegen.
Die rechte Hand bewusst weit nach vorne schieben.
Die rechte Körperseite von der Hüfte bis zur Hand verlängern.
Ruhig in die rechte Flanke und den Rücken atmen.
Variante links
Gleicher Ablauf auf der Gegenseite.
Variante gleichzeitig
Beide Hände parallel weit nach vorne schieben.
Stirn oder Brust in Richtung Boden sinken lassen.
Achselhöhlen sanft nach unten bewegen.
Den unteren Rücken möglichst neutral halten.
Coachinghinweis
„Die Dehnung soll vor allem seitlich am Rücken und unterhalb der Achsel spürbar sein. Drückt die Schultern nicht mit Gewalt nach unten.“
Kindsposition (wie im Yoga)
Durchführung
1-2 Minuten
Gesäss in Richtung Fersen bewegen.
Knie je nach Komfort eng zusammen oder etwas geöffnet halten.
Oberkörper nach vorne ablegen.
Arme entweder nach vorne ausstrecken oder entspannt neben dem Körper ablegen.
Stirn auf der Matte oder auf den übereinandergelegten Händen ablegen.
10 ruhige Atemzüge ausführen.
Atemfokus
Die Teilnehmenden sollen versuchen, die Atmung bewusst in den seitlichen und hinteren Brustkorb zu lenken.
Instruktion
„Spürt, wie sich der Rücken beim Einatmen in alle Richtungen ausdehnt. Beim Ausatmen lasst ihr Schultern, Bauch und Hüfte schwerer werden.“
Pro Teilnehmer:
1 Weichmatte
Nordic Walking (aktive Regeneration)
Regeneration
Gemeinsam in der Gruppe
Aktive Erholung ist besser als auf der Couch zu liegen und nichts zu tun. Jedoch sollte es sich dabei um moderate Bewegung handeln, also lockeres Radfahren, Jogging oder eben Nordic-Walking in einer eher gemütlichen Form.
In der Gruppe wird eine vom Sportleiter definierte Strecke in moderatem Tempo absolviert.
Intensitätsstufe: 1
Herzfrequenz: 60-70%
Sprechregel: Singen
Pro Teilnehmer:
1 Paar Nordic Walking Stöcke
Partnermassage
Regeneration
Partnerarbeit
2er Gruppen
Die Teilnehmer führen Massagen mit einem Tennisball oder Wurfkörper am Partner aus. Bei den kreisenden Bewegungen mit dem Ball wird der Umfang (klein-gross) sowie der Druck (kein Druck auf Gelenke) variiert.
Teilnehmer in Rückenlage, Massage durch Partner von:
- Oberschenkelmuskulatur vorne
- Bauchmuskulatur
- Brustmuskulatur
- Arme
Teilnehmer in Bauchlage, Massage durch Partner von:
- Wadenmuskulatur
- Oberschenkelmuskulatur hinten
- Gesässmuskulatur
- Rückenmuskulatur
- Arme
Pro Gruppe:
1 Tennisball
1 Weichmatte
Partnermassage
Regeneration
Partnerarbeit
2er Gruppen
Der Partner massiert mit folgenden Handgriffen die verspannten Muskelbereiche in folgender Reihenfolge:
- Streichen: Mehrmaliges Streichen mit den flachen Händen herzwärts;
- Kneten: Wiederholte Ein-, Zweihand- oder Fingerknetung, zurückfahren mit leichter Streichung
- Streichen
- Pressen: hand flach auf die Haut legen und gleichmässig pressen ohne zu gleiten. Loslassen und wiederholen; Streichen;
- Streichen
- Walken: „Brennesseltechnik“. Hände flach auflegen und gegeneinander über das Gewebe ziehen
- Streichen
Pro Gruppe
1 Weichmatte (klein)
Plaudertrab
Regeneration
Gruppenarbeit
Zweier- bis Vierergruppen (Stärkeverhältnisse anpassen)
Die Teilnehmer bilden Zweier- bis Vierergruppen und erzählen einander während eines Dauerlaufes möglichst viel vom heutigen Tag / vom vergangenen Wochenende / von ihren Zukunftsplänen o.ä. Die Intensität des Laufes ist entsprechend tief (dennoch Stärkegruppen bilden). Der Dauerlauf findet auf einer bekannten Rundstrecke statt (wenn möglich nicht die Leichtathletikanlage oder das Fussballfeld wählen).
Kein Material benötigt.
Progressive Muskelrelaxation: Entspannung für den ganzen Körper
Regeneration
Einzelarbeit
Progressive Muskelrelaxation: Verminderung der Muskelspannung durch die systematische Anspannung und Entspannung verschiedener Muskelgruppen.
Durchführung: Auf dem Rücken liegen und für einige Minuten nur auf die Atmung achten (20 Mal ruhig ein- und ausatmen). Anschliessend den ganzen Körper so fest wie möglich anspannen (5 bis 7 Sekunden). Für die nächsten ca. 20 Sekunden die eintretende Entspannung und das Muskelgefühl spüren.
Pro Tn:
1 Weichmatte (klein)
Progressive Muskelrelaxation: Entspannung von Extremitäten und Zentrum
Regeneration
Einzelarbeit
Progressive Muskelrelaxation: Verminderung der Muskelspannung durch die systematische Anspannung und Entspannung verschiedener Muskelgruppen.
Durchführung: Auf dem Rücken liegen und für einige Minuten nur auf die Atmung achten (20 Mal ruhig ein- und ausatmen). Anschliessend einzelne Körperteile so fest wie möglich anspannen (5 bis 7 Sekunden). Für die nächsten ca. 20 Sekunden die eintretende Entspannung und das Muskelgefühl spüren.
- Dominante Hand und Arm („Faust ballen und Arm gegen Unterlage drücken“);
- Nicht dominante Hand und Arm („Faust ballen und Arm gegen Unterlage drücken“);
- Kopf und Gesicht („Grimasse schneiden, Augen zusammenkneifen, Nase rümpfen, Kopf gegen Unterlage drücken“);
- Oberkörper, Bauch und Gesäss („bewusst anspannen, Gesässbacken fest zusammenkneifen“);
- Dominanter Fuss und dominantes Bein („Füsse leicht ballen, ganzes Bein gleichzeitig vom Boden abheben“);
- Nicht dominanter Fuss und Bein („Füsse leicht ballen, ganzes Bein gleichzeitig vom Boden abheben“).
Variante:
Kraft der Vorstellung. Der Ablauf sieht gleich wie bei der obigen Übung aus. Die Anspannung stellt man sich aber lediglich vor (ohne sie auszuführen).
Pro Tn:
1 Weichmatte (klein)
Progressive Muskelrelaxation: Video
Regeneration
Einzelarbeit
Auf www.youtube.com findet man diverse Videos zur progressiven Muskelrelaxation, die man 1:1 in den Unterricht integrieren kann.
Pro Tn:
1 Weichmatte
Selbstmassage
Regeneration
Einzelarbeit
Die Teilnehmer massieren sich so gut wie möglich selbständig an den Ober- und Unterschenkeln. Massage in dieser Reihenfolge: Streichen, Kneten, Streichen, Pressen, Streichen, Walken, Streichen.
Pro Tn:
1 Weichmatte (kein)