Übungen (3209)
Badminton: Techniktraining
Spielformen / Übungen
2er Gruppen
Schlagbezeichnungen Clear, Lob, Drop, Netzdrop, Drive sowie Smash auf dem Flipchart erklären (siehe Bild 1/2).
Zwei Spieler stehen sich auf den beiden Seiten des Netzes gegenüber und führen verschiedene Schlag-Übungen aus:
- Clear – Clear
- Drop – Unterhand-Clear
- Netzdrop – Netzdrop (Spiel ausschliesslich im Feld vor der Aufschlagslinie)
- Drive – Drive
- Clear - Smash
Griffhaltung:
- Rushgriff (Bratpfanne) für Einsteiger
- Vorhand- / Rückhandgriff bietet mehr Möglichkeiten
Pro Teilnehmer:
1 Badminton-Schläger
Pro Gruppe:
1 Badminton-Shuttle
1 Flipchart (Schlagarten)
Badminton: Übungen für Anfänger
Spielformen / Übungen
Einzelarbeit
Shuttle jonglieren in diversen Positionen (fliessende Übergänge):
- stehend
- gehend
- sitzend
- in Bauchlage
- in Rückenlage
- rennend
- gehend rückwärts, usw.
Pro Teilnehmer:
1 Badmintonschläger und 1 Shuttle
Badminton: Umstellung
Spielformen / Übungen
2er Gruppen
Passspiel in Zweierteams; die Spieler sitzen einander gegenüber und spielen sich den Shuttle zu. Aus dieser Position legen sich die Spieler abwechslungsweise auf den Rücken ohne dabei den Ballwechsel zu unterbrechen.
Pro Teilnehmer:
1 Badmintonschläger
Pro Gruppe:
1 Shuttle
Balancekünstler
Koordinationsübungen
Einzelarbeit
Der Teilnehmer versucht auf einem Gleichgewichtsbrett die Balance zu halten (Füsse parallel oder orthogonal zur Rolle). Mittels Kniebeugen oder gleichzeitigem Jonglieren mit Bällen kann die Übung erschwert werden. Für Fortgeschrittene kann man auch einbeinig auf dem Balancierbrett stehen. Für Anfänger kann ein Kamerad Hilfe leisten oder man platziert sich vor einer Wand, an der man sich abstützen kann.
► Gleichgewichtsfähigkeit
1 Gleichgewichtsbrett
3 Tennis-Bälle
Balancekünstler
Koordinationsübungen
Einzelarbeit
Auf der schmalen Seite der Langbank im Einbeinstand stehend halbe und ganze Drehungen ausführen, ohne von der Bank zu fallen. Nach einigen Versuchen das Standbein wechseln.
► Gleichgewichtsfähigkeit
1 Langbank
Balancekünstler
Koordinationsübungen
Einzelarbeit
Stehend auf einem Trittbrett mit Räder eine bestimmte Distanz zurücklegen.
Erschweren:
Rückwärtsfahren.
Variante:
Wettrennen der Gruppenmitglieder über eine vorgegebene Distanz. Bei Bodenkontakt muss sich der jeweilige Teilnehmer um 2m zurückverschieben.
► Gleichgewichtsfähigkeit
1 Trittbrett mit Räder
Balancekünstler
Koordinationsübungen
Einzelarbeit
Sitz auf dem Gymnastikball, Arme und Beine leicht anheben und das Gleichgewicht halten (Schwebesitz).
Variante:
Kniende oder sogar stehende Position auf dem Gymnastikball einnehmen.
► Gleichgewichtsfähigkeit
1 Gymnastikball
Balancekünstler
Koordinationsübungen
Einzelarbeit
Der Teilnehmer positioniert sich vor der Langbank, fixiert einen Punkt an der Decke oder am Boden und dreht sich zügig 5-10 Mal um die eigene Achse, ehe er gleich anschliessend über die Langbank balanciert.
► Orientierungsfähigkeit, Gleichgewichtsfähigkeit
1 Langbank
Balancieren
Parkour
Partnerarbeit
Zwei Teilnehmer befinden sich im Einbeinstand auf der schmalen Seite einer Langbank und stehen sich frontal gegenüber (sich auf einer Mauer, Bodenlinie oder sonstigen Erhöhung aufstellen ► Variante outdoor), den Fuss des freien Beines pressen sie mit der Fussinnenseite (auch mit der Fussaussenkante möglich) an den Fuss des Gegenübers, anschliessend wird versucht den Partner von der Bank zu befördern, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren. Von Zeit zu Zeit das Bein wechseln.
1 Langbank
Postenaufbau indoor:
Schmale Seite der Langbank zeigt nach oben.
outdoor:
Schmale Mauer, Bodenlinie oder sonstige Erhöhung.
Balancieren
Parkour
Einzelarbeit
Über die Reckstange von einer auf die andere Seite der Schwedenkasten balancieren.
2 Schwedenkasten
1 Reckstang
1 Weichmatte (klein)
Postenaufbau:
Zwei Schwedenkasten (jeweils 2 Elemente inkl. Oberteil) an einer Wand mit ca. 1.5m Abstand voneinander platzieren, über die beiden Oberteile eine Reckstange legen.
Balancieren
Parkour
Einzelarbeit
Über die Reckstangen von Kasten- zu Kastenoberteil balancieren.
Varianten:
Sprünge integrieren;
180 und 360 Grad Drehungen einbauen.
outdoor:
Auf einer Schmalen Kante balancieren und Sprünge und 180 bzw. 360 Grad Drehungen einbauen.
3 Schwedenkasten(oberteile)
2 Reckstangen
Postenaufbau indoor:
Drei Schwedenkastenoberteile werden auf den Boden gelegt und mit Reckstangen verbunden.
outdoor:
eine schmale Stange/Erhöhung.
Balancieren
Parkour
Einzelarbeit
Verschiebung von einem Schwedenkasten zum anderen durch Überqueren des Barrens auf allen Vieren bzw. im aufrechten Gang.
1 Barren
2 Schwedenkasten
2-4 Weichmatten (klein)
Postenaufbau:
Zwei Schwedenkasten mit einem Barren dazwischen (der Länge nach) aufstellen.
Balancieren
Parkour
Einzelarbeit
Balancieren über die Langbänke und den Schwedenkasten von einer auf die andere Seite.
Varianten:
Bewegungsrichtung (vw./rw.) ändern;
Fortbewegungsart (aufrecht/auf allen Vieren) ändern;
Geschwindigkeit verändern.
outdoor:
Im Vierfussstand auf einer Stange oder schmalen Mauer entlanglaufen.
Variante:
Rückwärts laufen.
1 Schwedenkasten ► Variante indoor
2 Langbänke ► Variante indoor
Postenaufbau indoor:
Zwei Langbänke mit der schmalen Seite nach oben an beiden Kopfenden eines Schwedenkastens einhängen.
outdoor:
Stange oder schmale Mauer.
Balancieren
Parkour
Einzelarbeit
Balancieren über Langbänke und Medizinbälle von einer auf die andere Seite.
Varianten:
Sprünge mit einem Bein von Ball zu Ball;
Sprünge mit 180 Grad Drehungen von Ball zu Ball.
outdoor:
Frontal auf die Stange (z.B. Absperrgitter, Zaun) stehen und ausbalancieren. Die zweite Person leistet Hilfestellung, damit niemand fällt.
Varianten:
Seitlich stehen;
Auf der Stange laufen.
2 Langbänke
3 Medizinbälle
Postenaufbau indoor:
Zwischen zwei umgedrehten Langbänken (schmale Seite zeigt nach oben) liegen mit etwas Abstand zueinander drei Medizinbälle.
outdoor:
eine sehr schmale Oberfläche.
Ball-Rundlauf
Kreislauf anregen
Gruppenarbeit
2 Gruppen
Ein Teilnehmer der einen Gruppe A wirft den Ball in die Halle/ins Gelände, anschliessend formiert sich seine Gruppe A zu einem "Kneuel", ein Teilnehmer dieser Gruppe A umrundet den "Kneuel" im Laufschritt. Die Gruppe A zählt laut die Anzahl Runden. Die andere Gruppe B rennt so schnell wie möglich zum Ball. Der erste Teilnehmer der Gruppe B, der den Ball erreicht, hebt diesen in Hochhalte, die anderen Teilnehmer der Gruppe B stellen sich dahinter in einer Kolonne auf. Der Ball wird nun über den Köpfen nach hinten zum letzten Teilnehmer der Gruppe B gereicht, welcher laut "stopp" ruft, sobald er den Ball erhält. Die Gruppe A, welche zwischenzeitlich die Runden gezählt hat, teilt jetzt allen die Anzahl Runden mit. Für die nächste Runde werden die Rollen getauscht.
1 Gymnastikball/Kin-Ball
Bälle versorgen
Puls erhöhen
Gruppenarbeit
2 Mannschaften
Eine Gruppe hat ihre Tore (z.B. Schwedenkastenelemente, Reifen oder Weichmatten) in den Spielfeldecken, die andere Gruppe in der Mitte des Spielfeldes. Es wird versucht, der Gegenpartei so viel Bälle wie möglich ins Tor zu legen, wozu man die Bälle aus den eigenen Toren nimmt. Pro Lauf darf nur ein Ball geführt werden (evtl. Transportart des Balles definieren: tragen, prellen, dribbeln oder rollen). Welche Gruppe hat nach einer gewissen Zeit weniger Bälle im Tor?
8 Schwedenkastenteile
x Bälle (divers)
1 Stoppuhr
Balleroberung
Kampf- und Raufspiele
Partnerarbeit
Zwei Teilnehmer greifen einen Ball mit beiden Händen. Die Teilnehmer versuchen dem Gegner den Ball zu entreissen. Wer den Ball erobert, gewinnt.
1 Ball (z.B. Volley-, Soft-, Hand-, Basket-, Fussball)
Balleroberung
Kampf- und Raufspiele
Partnerarbeit
Ein Teilnehmer versucht einen Ball so gut wie möglich vom Gegenüber abzuschirmen (z.B. im Vierfussstand den Ball unter sich begraben). Der Gegner versucht ihm den Ball zu stehlen/entreissen.
Variante:
Zeit stoppen bis die Balleroberung gelingt respektive Zeitvorgabe für den Versuch.
1 Weichmatte (klein) ► Variante indoor
1 Ball (z.B. Volley-, Soft-, Hand-, Basket-, Fussball)
1 Ausschusszeltblache ► Variante outdoor
1 Stoppuhr ► Variation der Übung
Ballfänger
Koordinationsübungen
Einzelarbeit
Ein Teilnehmer steht auf der Slackline, der Partner auf dem Boden. Nun wird versucht den Ball so oft wie möglich hin und her zu passen, ohne dass der Teilnehmer auf der Slackline von dieser herunterfällt.
Erschweren:
Beide Teilnehmer stehen auf derselben oder auf unterschiedlichen Slacklines und versuchen den Ball möglichst oft hin und her zu passen.
1 Slackline
Ballhalten
Kreislauf anregen
Gruppenarbeit
2 Mannschaften
In einem begrenzten Spielfeld spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Die Mannschaft mit dem Ball versucht den Ball unter Einhaltung der Spielregeln mittels Zuspielen möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten (evtl. Rückpässe verbieten). Die gegnerische Mannschaft versucht den Ball abzufangen. Gelingt dies, wechseln die Rollen. Rollen-/Ballwechsel kann es je nach Spielform auch geben, wenn der Ball zu Boden fällt (sowohl beim Fallenlassen eines Mitspielers, wie auch wenn ein Gegenspieler den Ball zu Boden schlägt/den Pass abfängt), der Ball das Spielfeld verlässt oder allenfalls nach einem Punktgewinn.
Möglichkeiten für Punktgewinne:
- 10 Pässe in Folge
- 30 Sekunden erfolgreiches Ballhalten
Variante:
Die Mannschaften versuchen in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Punkte zu sammeln. Bei dieser Spielform gibt es keinen Rollen-/Ballwechsel.
1 Ball ► Basketball, FooBaSKILL, Futsal/Fussball, Handball, Intercross/Lacrosse, Smolball, Unihockey
Pro Teilnehmer:
1 Schläger/Stock ► Intercross/Lacrosse, Smolball, Unihockey
Eine Gruppe:
x Spielbändel/Leibchen ► Teamkennzeichnung
Sportleiter:
1 Stoppuhr
Ballkünstler
Koordinationsübungen
Einzelarbeit
Der Teilnehmer stellt sich am Anfang der Mattenreihe auf und wirft einen Soft-/Schaumstoff-/Volleyball hoch in die Luft. Anschliessend führt er eine Vorwärtsrolle aus und versucht den Ball zurück im Stand direkt aus der Luft zu fangen.
Variante:
Rolle rückwärts; zwei Rollen etc.
► Orientierungsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit
4 Weichmatten (klein) ► Variante indoor
1 Soft-/Schaumstoff-/Volleyball
Rasenfeld ► Variante outdoor
Postenaufbau indoor:
Mittels kleinen Weichmatten eine Mattenreihe bilden.
Bändeli-Stafette
Puls erhöhen
Gruppenarbeit
4-5 Teilnehmer pro Gruppe
Ein Läufer rennt um ein Wendemal (z.B. Malstab, Markierungskegel oder Hütchen) respektive zur Hallenwand und zurück, ehe er den Spielbändel dem nächsten Läufer übergibt und diesen auf die Strecke schickt. Mit dem Spielbändel gibt es verschiedene Übungsformen:
Einzellauf:
- Spielbändel zwischen den Knien einklemmen
- Spielbändel zwischen den Füssen einklemmen und sich hüpfend fortbewegen
- Spielbändel auf der Brust ohne festhalten mit den Händen transportieren
Mit Partner:
- Ein Teilnehmer in Liegestützposition legt die Füsse auf den Spielbändel, welcher der Partner festhält (Garette) und bewegt sich mit den Händen fort. Der Teilnehmer, welcher die Füsse mit dem Spielbändel in der Luft gehalten hat, wird bei der Übergabe zum nächsten Läufer (Liegestützposition).
- Rücken an Rücken den Spielbändel einklemmen
Ablösungen: Lauf um die wartende Gruppe zurück zum nächsten Läufer für die Übergabe des Spielbändels - Spielbändel zwischen den Beinen nach vorne geben - Spielbändel über den Köpfen nach vorne reichen.
Pro Gruppe:
2 Malstäbe
1 Spielbändel
Bankstossen
Kampf- und Raufspiele
Partnerarbeit
Zwei Teilnehmer stehen sich auf der schmalen Seite einer Langbank (evtl. mittels Schwedenkästen erhöht) gegenüber und halten je einen Medizinball in den Händen. Die Teilnehmer versuchen sich mit den Medizinbällen gegenseitig von der Langbank zu stossen. Wer zuerst den Boden berührt, verliert.
1 Langbank
2 Medizinbälle
2 Schwedenkasten ► Variation/Erschweren der Übung (Postenaufbau)
Postenaufbau:
Langbank mit der schmalen Seite nach oben aufstellen (evtl. seitlich an zwei Schwedenkasten einhängen, damit die Langbank vom Boden abgehoben ist).
Basketball
Spiele / Spielturnier
Spielidee:
Rasches und genaues Zuspielen des Balles vor den Korb des Gegners und abschliessender Angriff durch einen direktren Wurf in den Korb oder via Brett. Die gegnerische Mannschaft hat die Aufgabe den Angriff abzuwehren, seinerseits in Ballbesitz zu kommen und selber in den Angriff zu gehen.
Punktgewinn:
Ein Korb aus dem Feld zählt 2 Punkte. Ein erfolgreicher Wurf jenseits der 3-Punkte-Linie ergibt 3 Punkte. Ein versenkter Freiwurf zählt 1 Punkt.
Spielfeld:
Basketballfeld (15mx28m), Korb mit Rückprallbrett. Korbhöhe 3.05m
Anzahl Teilnehmer:
5 gegen 5
Spielregeln:
Das Spiel beginnt mit einem Sprungball in der Mitte des Feldes. Verlässt der Ball das Spielfeld, wird er vom gegnerischen Team mit einem Einwurf vom Spielfeldrand ins Spiel zurückgebracht. Nach einem Punktgewinn wechselt das Angriffsrecht, und der Ball wird von der Grundlinie auf der Seite des Treffers mit einem Einwurf zurück ins Spiel gebracht (Ausnahme bei mehreren Freiwürfen). Hat die angreifende Mannschaft die Mittellinie überquert und befindet sich in der gegnerischen Spielhälfte, so darf sie den Ball nicht zurück in die eigene Hälfte zurückgespielt werden.
Es wird weitgehend ohne Körperkontakt gespielt. Mit dem Ball in den Händen darf max. ein Schritt ohne Prellen oder Abspielen gemacht werden (Schrittfehler). Sogenanntes Doppel ist ebenfalls verboten (Fangen-Prellen-Fangen-Prellen). Mit dem Ball in den Händen sind Sternschritte erlaubt (ein Bein bleibt dabei fix am Boden). Wird der Werfende behindert, werden ihm Freiwürfe zugestanden (2 innerhalb respektive 3 Freiwürfe ausserhalb der 3-Punkte-Linie).
Beim Basketball gibt es einige Regeln für Zeitübertretungen. So hat man für einen Angriff max. 24 Sekunden Zeit, wobei man innerhalb von 8 Sekunden die Mittellinien überquert haben muss. Kein Spieler des ballbesitzenden Teams darf sich länger als 3 Sekunden in der begrenzten Zone des Gegners aufhalten (Trapez zwischen Grundlinie und Freiwurflinie). Um den Ball nach Punktgewinn oder einem Verlassen des Spielfeldes zurück ins Spiel zu bringen, hat man 5 Sekunden Zeit.
Basketball-Stafette
Puls erhöhen
Gruppenarbeit
5-6 Teilnehmer pro Gruppe
Distanz zum Basketballkorb für alle Gruppen gleich. Jeweils der vorderste Teilnehmer der Gruppe prellt zum Korb, wo er den Ball versenkt (solange bis erfolgreich). Anschliessend rennt er hinter die eigene Gruppe. Der Ball wird in einer Schlangenlinie (einmal über dem Kopf, einmal zwischen den Beinen) zum vordersten Teilnehmer übergeben, welcher startet, sobald er den Ball erhalten hat. Haben alle Teilnehmer der Gruppe (einmal oder mehrmals) den Korb getroffen, so sitzt die Gruppe ab.
Pro Gruppe:
1 Basketball
1 Basketballkorb